Cordhose kombinieren: Farben, Oberteile und Schuhe
Eine Cordhose lässt sich mit einem Pullover und Lederschuhen ebenso gut kombinieren wie mit Hemd und Sakko. Für den Anfang empfehlen wir eine braune Hose, ein hellblaues Hemd und dunkelblauen Strick. Wer ein Sakko ergänzen möchte, kann zu Tweed greifen. Seine sichtbare Struktur passt zum gerippten Cord.

Cordhose mit Hemd kombinieren
Bei Hemden passen Oxford oder Twill gut zum Cord. Ein hellblaues Oxfordhemd etwa verbindet eine braune Cordhose mit dunkelblauem Strick. Wenn Sie das Hemd allein zur Bundfaltenhose anziehen, stecken Sie es für eine klare Linie in den Bund. Ein Sakko ist dafür nicht nötig.
Auch ein glattes Hemd lässt sich dazu kombinieren. Es wirkt förmlicher als ein kräftiges Oxfordhemd und kann gerade dann passen, wenn Sie die Cordhose im Büro anziehen möchten. Entscheiden Sie nach dem gesamten Outfit; es müssen nicht alle Teile gleich grob oder gleich matt sein.
Ein blau-weiß gestreiftes Button-down-Hemd zur goldbraunen Cordhose: Auch ohne Sakko ergibt das eine vollständige Kombination.

Welcher Pullover passt zur Cordhose?
Ein einfarbiger Rundhalspullover ist eine einfache Wahl. Ohne Sakko darf der Strick kräftiger sein; unter einem Sakko ist ein dünnerer Pullover angenehmer. Prüfen Sie beim Anprobieren, ob Sie sich an Schultern und Armen noch frei bewegen können.
Grüner Zopfpullover und goldbrauner Cord: Hier treffen zwei gut sichtbare Strukturen aufeinander.

Cordhose mit Tweed-Sakko kombinieren
Tweed und Cord sind eine bewährte Kombination für die kühlen Monate. Ein braunes oder grünliches Tweed-Sakko lässt sich etwa mit einer hellbraunen Cordhose und einem hellblauen Hemd verbinden. Bei einem grauen Sakko ist eine dunkelbraune Hose eine weitere Möglichkeit.
Sehen Sie sich bei einem gemusterten Sakko die einzelnen Farben an. Ein Braun oder Grün aus dem Muster kann einen Anhaltspunkt für die Hose geben. Sie müssen den Ton nicht genau treffen. Wenn die Kombination deutlich als Sakko und separate Hose erkennbar sein soll, wählen Sie einen Unterschied in Helligkeit oder Farbe.
Zu einem auffälligen Karo würden wir zunächst ein einfarbiges Hemd wählen. So lässt sich leichter beurteilen, ob die Farben von Sakko und Hose zusammenpassen. Ein zweites Muster ist möglich, aber für eine vollständige Kombination nicht erforderlich.
Passende Stoffe und Muster finden Sie bei unseren Tweed-Sakkos und Westen.
Das braun-grün karierte Sakko greift die olivfarbene Cordhose auf. Das gestreifte Hemd zeigt eine Kombination mit zwei Mustern; ein einfarbiges Hemd wäre die ruhigere Alternative.

Welche Schuhe passen zur Cordhose?
Ein brauner Derby oder ein Schuh mit Brogue-Lochung passt gut zu klassischem Cord. Rauleder ist eine naheliegende Wahl, Glattleder funktioniert ebenfalls. Für eine etwas leichtere Kombination mit Hemd und Pullover kommt auch ein Loafer infrage. Im Herbst und Winter sind Chelsea Boots eine Alternative.
Wählen Sie Schuhe und Hosenlänge zusammen. Der Saum sollte über dem Schuh liegen können, ohne am Schaft hängen zu bleiben. Bei einer Hose mit Umschlag sieht man überschüssige Länge schnell, weil sich über dem Schuh mehrere Lagen Stoff sammeln. Probieren Sie die Hose deshalb vor dem Kürzen mit den vorgesehenen Schuhen an.
Ein Oxford ist nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Ein schlichtes, stark poliertes Modell wirkt allerdings förmlicher als ein Raulederschuh oder ein kräftiger Derby. Zum legeren Breitcord würden wir mit den weniger formellen Varianten beginnen.
Dunkelbrauner Cord, ein helleres Fischgrät-Sakko und dunkle Loafer. Der Helligkeitsunterschied hebt Sakko und Hose voneinander ab.

Cordhose im Büro oder in der Freizeit
Für ein Büro ohne Anzugpflicht ist eine braune Cordhose mit hellblauem Hemd, Sakko und Lederschuhen ein guter Ausgangspunkt. Wenn Pullover üblich sind, können Sie das Sakko weglassen. Maßgeblich ist der Dresscode vor Ort, nicht allein die Farbe der Hose. Eine dunkle Cordhose ersetzt keinen ausdrücklich verlangten Anzug.
In der Freizeit genügen ein Pullover und die Schuhe, die Sie für den Tag brauchen. Eine olivfarbene Jacke über hellbraunem Cord ergibt zum Beispiel eine andere Kombination als dasselbe Hosenmodell mit Tweed-Sakko. Sie müssen die Hose also nicht für bestimmte Anlässe reservieren.
Unsere Cordhosen sind aus schwerem Baumwollcord von Brisbane Moss gefertigt, mit Bundfalte und Umschlag. Sie passen in die kühlere Jahreszeit.
Eine olivfarbene Jacke, blaue Strickweste und goldbrauner Cord: ein Beispiel für die Kombination in der Freizeit.
Welche Farben passen zu welcher Cordhose?
Zu einer hellbraunen Cordhose empfehlen wir Dunkelblau, Grau oder ein helles Blau. Mit dunkelblauem Pullover und hellblauem Hemd entsteht eine zurückhaltende Kombination. Ein grünes Sakko oder eine olivfarbene Jacke passt ebenfalls dazu.
Dunkelbraun lässt sich mit einem hellgrauen oder cremefarbenen Pullover aufhellen. Sie können aber auch dunklere Oberteile wählen. Der Helligkeitskontrast ist eine Möglichkeit, die Teile voneinander abzuheben, keine Pflicht. Bei braunen Schuhen hilft ein etwas anderer Braunton, damit Schuh und Hose nicht fast gleich aussehen.
Zu gedämpftem Grün würden wir mit einem grauen Pullover oder einem hellblauen Hemd beginnen. Braun im Sakko oder in den Schuhen ergänzt die Kombination. Bei einem hellen Grün bietet Dunkelblau einen deutlicheren Kontrast; zu dunklem Grün ist Creme eine hellere Alternative.
Wenn bereits ein grünes Tweed-Sakko im Schrank hängt, müssen Sie nicht auf eine grüne Hose verzichten. Vergleichen Sie die beiden Töne bei Tageslicht. Für einen einfachen Einstieg lässt sich das Sakko allerdings leichter mit Braun kombinieren.
Zu Bordeaux empfehlen wir einen grauen Pullover und ein hellblaues Hemd. Dunkelblau ist eine weitere ruhige Ergänzung. Bei einer rosa Cordhose würden wir ebenfalls mit Grau oder Dunkelblau beginnen und die Schuhe in einem dunklen Braun wählen.
Für die erste Kombination hilft es, die übrigen großen Flächen einfarbig zu halten. Später können Sie etwa ein kariertes Sakko ergänzen. Mit Grau oder Dunkelblau als Begleitfarbe lässt sich zunächst gut ausprobieren, welcher Rotton Ihnen gefällt.
Häufige Fragen zum Kombinieren
Ja. Eine Cordhose passt zu einer heutigen Herrengarderobe ebenso wie eine Chino oder Jeans. Ob sie altmodisch wirkt, hängt stark vom Schnitt und den übrigen Kleidungsstücken ab. Cord bezeichnet zunächst nur den gerippten Stoff. Eine breite Rippe bedeutet deshalb nicht automatisch ein weites Hosenbein.
Für den Gesamteindruck lohnt sich ein Blick auf die Passform. Am Oberschenkel sollte die Hose beim Sitzen Bewegungsfreiheit lassen. Stehen die Bundfalten schon im ruhigen Stand weit offen, probieren Sie einen anderen Schnitt oder eine andere Größe. Die Hosenlänge prüfen Sie mit den vorgesehenen Schuhen, damit sich der Stoff nicht über dem Schuh zusammenschiebt.
Eine klassische Cordhose mit Bundfalte und Umschlag müssen Sie für einen zeitgemäßen Eindruck weder besonders eng noch übergroß wählen. Wenn Ihnen die Kombination mit kariertem Sakko und gemustertem Hemd zu viel ist, beginnen Sie mit einem einfarbigen Pullover und schlichten Lederschuhen.
Cordhosen passen vor allem in den Herbst und Winter und auch an kühle Frühlingstage. Mit Pullover oder Hemd eignen sie sich für die Freizeit und fürs Büro ohne Anzugpflicht; mit einem Sakko auch für ein Essen im Restaurant.
Ein hellblaues Hemd und ein dunkelblauer oder grauer Pullover sind ein einfacher Anfang. Dazu passen braune Lederschuhe. Für eine Kombination mit Sakko können Sie Tweed in Grau, Braun oder Grün wählen und die Töne an der konkreten Hose vergleichen.
Ja. Ein Pullover oder ein Hemd genügt, auch bei einer klassischen Hose mit Bundfalte und Umschlag. Mit einem eingesteckten Hemd bleibt der Bund sichtbar; bei einem Pullover können Sie den Saum darüber lassen.
Zum Einstieg empfehlen wir Derbys, Schuhe mit Brogue-Lochung oder Chelsea Boots. Rauleder und Glattleder sind beide möglich. Achten Sie darauf, dass Saumweite und Hosenlänge zum Schuh passen.
