Im Gespräch mit Thomas Schmitz, Inhaber John Crocket, Köln



Wer hat John Crocket erfunden und wofür steht die Marke bzw. das prägnante Logo?
Thomas Schmitz: Ich habe es selbst erfunden. Es steht für englische, elegante und sportliche Kleidung.

Was ist anders an der Qualität der Waren von John Crocket im Vergleich zu anderen Anbietern in Deutschland und Europa?
Thomas Schmitz: Wir bieten beste Qualität, die sich durch Hochwertigkeit, Langlebigkeit und Eleganz auszeichnet, zu günstigen Preisen. Und das mit englischem Flair.

Können Sie das Alleinstellungsmerkmal von John Crocket definieren?
Thomas Schmitz: Wir produzieren keinen Mainstream, sondern Nischenmode. Und das eben in der Verbindung von günstigem Preis mit bester Qualität.

Wie sehen Sie den möglichen Wettbewerb mit Anbietern aus Großbritannien, die ja auch in London an bekannten Standorten wie der „Jeremyn Street“ oder „Saville Row“ für sich werben?
Thomas Schmitz: Wir bieten „Jeremyn-Street-Qualität“ von vor über 20 Jahren, fast zu Preisen, wie zu dieser Zeit – was die meisten Einzelhändler und Geschäfte auf diesen Strassen leider heutzutage nicht mehr bieten!

Seit wann führen Sie Waren für Herren und Damen?
Thomas Schmitz: Schon immer. Der Schwerpunkt liegt allerdings bei Herren.

Welche Kundenkreise sprechen Sie vornehmlich an und wer ist für Sie der typische John-Crocket-Kunde?
Thomas Schmitz: Vom jungen lambswool-pullover-tragenden Studenten bis zum „englischen Landlord“ in Tweed, aber hauptsächlich die, die im Beruf gut gekleidet sein müssen oder wollen, aber nicht gleich 600 Euro für einen Anzug ausgeben möchten, zum Beispiel Banker, Freiberufler oder Dienstleister.

Haben Sie auch Kunden in Großbritannien?
Thomas Schmitz: Ja. Erstaunlichweise einige! Wie oben gesagt, ist die „Jeremyn-Street-Qualität“ nicht mehr so einfach zu bekommen - oder wenn, dann sehr teuer.

Sind Ihre Kunden treu und wie viele Kunden haben Sie insgesamt?
Thomas Schmitz: Sehr treu. Wir haben zur Zeit ca. 20.000 Kunden (also Kunden, die in den letzten zwei Jahren im Shop oder online gekauft haben), Tendenz steigend. Unsere Datei umfasst derzeit an die 100.000 Kundenadressen.

Wo lassen Sie Ihre Kleidung fertigen und warum dort?
Thomas Schmitz: Alle Strickwaren werden seit über 25 Jahren ausschließlich in Schottland produziert. Hier sitzt die größte Fachkompetenz. Unser schottischer und englischer Tweed wird in Istanbul/Türkei weiter verarbeitet, da hier die besten Schneider sitzen, die elegante und modischen Schnitte garantieren können.

Warum ist ihr Ladengeschäft in der Kölner Friesenstrasse bzw. im Friesenquartier - einem bekannten Kölner Ausgehviertel - ansässig?
Thomas Schmitz: Auch hier sind wir nicht Mainstream, sondern verkaufen unsere Nischenprodukte an einem besonderen Ort: einem Jahrhundertwende-Ladenlokal in der Kölner Innenstadt.

Welche Perspektiven sehen Sie im Online-Handel?
Thomas Schmitz: Wir sind für den Online-Handel prädestiniert, da die Marke „John Crocket“ nur über uns (www.john-crocket.de) zu beziehen ist. Wir sind eben ein hoch spezialisierter Anbieter und das Internet ist als Vertriebsweg ideal und hat auch dazu geführt, dass wir in den letzten Jahren nachhaltig gewachsen sind.

Welche Ziele verfolgen Sie noch mit der Marke John Crocket und Ihrem Einzelhandel?
Thomas Schmitz: Wir möchten die Marke „John Crocket“ weiter ausbauen und so die Internationalisierung vorantreiben.

Pressekontakt:
KL Public Affairs, Communication & Consulting
Albert Kock
Telefon: 0221/77 33 200
E-Mail: kock@kl-pacc.de


John Crocket Interview als pdf zum Download →